Ist Krypo Trading bei eToro seriös?

Von Donnerstag, Juli 12, 2018 0 No tags Permalink

Wie funktioniert das Trading von Kryptowährungen bei etoro?

Für das Social-Trading gehört eToro zu den beliebtesten Plattformen. In der Zwischenzeit konnte sich der Anbieter auch auf Trading mit den Kryptowährungen spezialisieren. Bei dem Anbieter wird nicht nur der Handel mit den bislang wichtigsten Digitalwährungen angeboten. Es ist auch das Investment in einen Crypto Copy-Fund möglich und damit wird die Risikostreuung des Investments ermöglicht. Auch hier wird der Handel mit wichtigen Kryptowährungen möglich.

Bitcoin handeln auf mobiler eToro App

Vorteilhaft bei eToro ist, dass hier auf die langjährige Erfahrung am Markt zurückgeblickt werden kann. Nicht umsonst handelt es sich um den ältesten Broker, welcher derzeit am Markt ist. Auch für Einsteiger wird ausreichend Unterstützung geboten, wodurch die Handelsplattform gerne in Anspruch genommen wird. So gibt es nicht nur Erklärungen zur Plattform, sondern auch eine Art Coaching zum Trading. Gerade beim Krypto Trading werden nämlich oft die gleichen Fehler wieder und wieder begangen.

Der Anbieter hat früh darauf reagiert, dass die Investition in die Kryptowährungen interessanter wurde. Die Basiswerte aus dem Feld wurden aufgenommen und in der Zwischenzeit werden einige Kryptowährungen angeboten. Beispiele an der Stelle sind Dash, Litecoin, Ripple, Bitcoin, Ethereum Classic und Ethereum, allessamt Kryptowährungen die auch auf der Webseite von Kryptopedia erläutert werden. Der Broker ist in dem Bereich somit gut aufgestellt. Auch der Copy Fund thematisiert Digitalwährungen und die Trader sollen damit unterstützt werden, dass ein Risiko beim Handel reduziert wird.

Wie hoch sind die Gebühren?

Werden bei eToro Einzahlungen vorgenommen, sind dafür keine Gebühren fällig. Dies sieht etwas anders aus, wenn von dem Depot auf das Konto wieder Kapital transferiert wird.

Die Trader zahlen hier eine Gebühr in Höhe von 25 US-Dollar und Kapital kann erst ab den Betrag in Höhe von 50 US-Dollar abgehoben werden. Für die Trader kann es sich rentieren, wenn die möglichst niedrige Anzahl der Transaktionen durchgeführt wird. Werden mehrere Zahlungsaufträge innerhalb von 72 Stunden erteilt, sind hier keine weiteren Zusatzkosten zu befürchten.

Die Auszahlungen werden zu einem Auftrag zusammengefasst und es werden nur 25 Dollar einbehalten. Bei dem Broker kann das Konto nur in US-Dollar und nicht in Euro geführt werden. Bei der Umrechnung der einzelnen Währungen muss dann die Kostenpauschale von 250 Pips mit berechnet werden, wodurch die Auszahlungskosten erhöht werden.

Die Gebühren für Auszahlungen sind übrigens allerdings von der Auszahlung abhängig. Bei 20 bis 200 USD werden 5 USD als Gebühr fällig. Bei bis zu 500 USD werden 10 USD fällig und 25 USD werden dann für die höheren Auszahlungen fällig. Wird übrigens ein Handelskonto eröffnet, dann werden 200 Euro als Mindesteinzahlung fällig.

Gibt es ein Demokonto?

Zu dem Angebot von eToro gehören nicht nur die speziellen Social Trading-Angebote. Es ist bei der Plattform problemlos möglich, dass das Angebot besser kennengelernt wird. Zur Verfügung steht ein kostenfreies Demokonto, welches mit 100.000 US-Dollar aufgeladen wird. Selbst wenn Kunden schon mit dem richtigen Geld gehandelt haben, kann dennoch das Demokonto genutzt werden.

Soll das Konto genutzt werden, ist die Anmeldung bei der Plattform wichtig. Benötigt werden dafür E-Mail-Adresse, Telefonnummer und Name. Zu einem späteren Zeitpunkt müssen weitere Daten angegeben werden. Dies ist jedoch zunächst nicht für das Demokonto wichtig. Genutzt werden können die meisten Funktionen, welche auch mit dem Echtgeldkonto möglich sind. Die Trader können Einzelwerte oder Fonds erwerben oder die weiteren Trader kopieren.

Jeder kann den Anbieter mit dem Demokonto testen und sich überlegen, ob die spätere Entscheidung für den Broker getroffen wird. Umfangreiche Erfahrungen werden gesammelt und dies auch mit dem Trading von Kryptowährungen. Besonders wichtig ist das Demokonto, wenn an den eigenen Strategien gefeilt wird.

Wie ist der eToro Kundenservice?

Bei eToro ist der Kundenservice rund um die Uhr von Montag bis Freitag erreichbar. Der Kundenservice kann per E-Mail oder auch über die Telefonnummer erreicht werden. Wer dies nicht möchte, kann auch ein Online-Kontaktformular verwenden. Über die Feeds können die Nutzer auch an die Mitarbeiter Fragen stellen.

Support und Hilfecenter bei eToro

Bereitgestellt wird dafür sogar die eigene Customer Service Wall. Es wurde der sehr umfangreiche Hilfebereich angelegt, damit viele Fragen der Kunden eigenständig beantwortet werden können. Nützliche Antworten gibt es zu den verschiedensten Bereichen, denn schließlich gibt es auch häufig gestellte Fragen. Zu beachten ist jedoch, dass dies überwiegend in englischer Sprache zur Verfügung steht. Wer hier Informationen möchte, der sollte Englisch können.

Nur zum Teil ist auch die Webseite ins Deutsche übersetzt und somit sind die Englisch-Kenntnisse generell von Vorteil. Der Kundenservice an sich ist jedoch auch in der deutschen Sprache erreichbar.

Fazit: Die richtige Trading Plattform

Im Bereich Social Trading handelt es sich bei eToro um den Marktführer. Die interessierten Finanzanleger haben die Chance auf die ordentlichen Renditen und die Erfahrungen mit dem Broker eToro sind generell positiv. Beim Forex Trading sollte jeder jedoch wissen, dass kein Geld verschenkt wird. Am besten wird das umfangreiche Schulungsmaterial und auch das Demokonto des Anbieters genutzt. Der Kundenservice ist ein Pluspunkt, denn er kann per Live-Chat, Telefon oder E-mail kontaktiert werden.

Es erfolgt die individualisierte Hilfestellung und eine schnelle Beantwortung. Bei wichtigen Fragen wird keiner alleine gelassen und somit handelt es sich für Fortgeschrittene und auch für Einsteiger um eine sehr gute Adresse.

Wer bestimmt, wie viele Aktien ausgegeben werden?

Von Dienstag, Mai 30, 2017 0 No tags Permalink

Um eine Aktiengesellschaft zu sein, muss eine Firma bereit sein, Anteile zu verkaufen: Aktien sind nichts anderes als Anteile an einer Firma.

Diese muss natürlich in ihrem Wert glaubwürdig eingeschätzt werden: Der Betreiber einer Pommes-Bude am Werkstor von Daimler kann nicht einfach so viele Aktien zum selben Preis in Umlauf bringen wie Daimler, da dies in kaum einer Relation stehen würde. Wer bestimmt, wie viele Aktien ausgegeben werden?

Bei einem Neustart sind viele Faktoren zu berücksichtigen. Nicht jeder Konzern darf an die Börse. Der Wert der Unternehmung wird von unabhängigen Finanzfachleuten eingeschätzt. Der DAX etwa ist ein Nobelklub der 50 wertvollsten Firmen Deutschlands.

Es genügt nicht, ohne entsprechende Referenzen einen Mitgliedsantrag zu stellen: Die anderen Großen müssen zustimmen und der Unternehmung ihren Respekt erweisen. Sehr interessant ist das ganze Prinzip bei Gründeraktien. Denn diese sind besonders wertvoll und es ist immer sehr schwer Mittel und Wege um Gründeraktien zu kaufen zu finden.

Wenn der Betrieb nun etwa auf einen Wert von EUR 100,- Mio geschätzt wird, ist es indes danach Sache der Unternehmung, zu entscheiden, ob man zehn Millionen Aktien zu jeweils EUR 10,- verkaufen möchte oder lediglich 100 Aktien zu jeweils EUR 1,- Mio.

Dieses Verhältnis bestimmt danach natürlich die Frage, wie viele Personen letzten Endes in einer Aktionärsversammlung mitbestimmen dürfen.

Wer bestimmt, wie viele Aktien ausgegeben werden, hängt also davon ab, wie die bisherigen Eigentümer sich entscheiden. Ein gutes Beispiel ist hier die Großfirma „Volkswagen„, die sich letzten Endes im Besitz zweier Familien befindet.

Die Familienmitglieder achten unter Hinzuziehung zahlreicher Anwälte sorgsam darauf, dass die Besitzverhältnisse nicht zu Gunsten von Nichtmitgliedern der Familie kippen.

Es geht um Kapitalerhöhung der Aktiengesellschaft

Eine weitere Frage ist es, wie die Aktienausgabe geregelt wird, wenn eine Unternehmung weitere Aktien herausgeben möchte. Dies ist eine häufig verwendete Art, um das Kapital einer wachsenden Unternehmung zu erhöhen. Hier wird letzten Endes vom Vorstand und damit von den Aktionären festgelegt, wie viele Aktien und zu welchem Kurs ausgegeben werden.

Fakt ist, dass in der demokratischen Welt keine Regierung das Recht hat, die Ausgabe von Aktien eines nicht staatlichen Unternehmens zu steuern. Die Neuausgabe von Anteilsscheinen an einem Unternehmen ist daher im Grunde streng demokratisch.

Anders mag dies bei der öffentlichen Emittierung sein: Bei einer Neuausgabe ist es in der Regel zunächst so, dass ein Aufsichtsrat darüber bestimmt, in welchem Umfang die Aktien in den freien Verkauf gelangen.

Zudem wird in zumeist eher geschlossenen Gremien darüber beraten, wie sich die Mehrheitsverhältnisse an der gesamten Unternehmung zu entwickeln haben, was sicher richtig ist.

Bei einer Neuausgabe von Aktien entscheidet in Deutschland die Mathematik: Wenn das Unternehmen etwa von 5.000 auf 6.000 Anteile die Anzahl der umlaufenden Aktien erhöhen möchte, wird die Neuausgabe entsprechend berechnet.

Ähnlich wird im angelsächsischen Wirtschaftsraum mit einer Quote von 6-5 agiert, da hier die Neuemission reglementiert wird.

Insgesamt kann man als Aktionär in Deutschland von einer gewissen Fairness und einer funktionierenden Regulierung ausgehen, da sich hochrangige Institute damit befassen, Missbräuche an den Finanzmärkten zu verhindern.

Wer bestimmt, wie viele Aktien ausgegeben werden, ist weitgehend den Märkten überlassen. Der Ausbruch einer finanziellen Anarchie ist indes zu weiten Teilen ausgeschlossen.
Deutschland und ein großer Teil der Welt haben aus den verheerenden Verfehlungen in den USA und anderen unregulierten Staaten durchaus gelernt, so dass das ungebremste Spekulantentum sich auf die Ausgabe von Aktien nicht mehr auswirken sollte.

Die Frage „was passiert mit q-cells Aktien“ nach der Rettung und Insolvenz

Von Montag, April 24, 2017 0 No tags Permalink

Haben Sie noch Q-Cells Aktien?

Was sind Ihre Aktien noch wert und diese Frage „Was passiert mit q-cells Aktien„, steht in einem engen Kontext. Die Solarfimra Q-Cells die seinerzeit als Aktiengesellschaft geführt würde, hat nach der Insolvenz einen neuen Eigentümer gefunden und Teile dieser Firma wurden damit vom Hanwha-Konzern gerettet. Wenn Sie seinerzeit auch Aktien dieses Unternehmen besaßen, dann möchten Sie auch wissen, was mit den Werten dieser Aktien passierte. Sie Aktionär dieses damals aufstrebenden Unternehmens, möchten nun wissen, was bekomme ich für meine Aktien?

Die Aktie ist zurück an der Börse- „Was passiert mit q-cells Aktien“-

Die Beantwortung der Frage bedingt Erläuterungen und die Erklärung der Historie zu diesem einstmals größten Hersteller für Solarzellen. Q-Cells hat als Unternehmen im Jahr 2012 eine Insolvenz erlebt, die Aktie war damit nicht mehr an der Börse notiert und es erfolgte ein sogenanntes Delisting.

Das werden Sie als Aktionär bestimmt hautnah miterlebt haben und jetzt möchten Sie aktuell wissen was Ihre Aktien noch wert sind?

Übernahme und Verkauf von Q-Celss

Heute ist aus Q-Cells die Hanwha O-Cells geworden, die auch als Aktienunternehmen wieder an einer Börse gehandelt wird. In den USA wird die q-Cells Aktie unter dem Namen Hanwha Solarone gelistet und der die AG ist die Hanwha Q Cells. Damit haben Sie als Aktionär in gewisser Weise noch einmal Glück gehabt und zumindest einen geringen Teil Ihres Aktienvermögen behalten.

Es gibt noch Teile des ehemaligen deutschen Unternehmens, jedoch ist die Fusion mit Solarone perfekt und es gab einen Aktientausch, der auch Ihnen Verluste gebracht hat. Jedoch zeigt sich aktuell zum operativen Geschäft von Solarone und der Hanwha Q Cells eine überzeugende Leistung als Unternehmen und das ehemalige Q Cells Unternehmen gesundet wieder unter Leitung der Koreaner in den USA.

Was passiert mit q-cells Aktien aktuell?

Das Unternehman hat zwar nach der Insolvenz in 2012 überlebt, kämpft aber aktuell mit Kursverlusten. Dies ist bedingt durch die politischen Verhältnisse in den USA und die Androhung von Einfuhrzöllen auf Produkte aus Südkorea.

Die neue Q-Cells Aktie hat aufgrund dieser Entwicklungen erst einmal an Wert verloren und nach der Ankündigung der Zölle verlor die Q-Cells aktie erst einmal 2 %. Jedoch das Unternehmen ist an sich gesund und gut gerüstet für die Zukunft.

Die Frage ist gut beantwortet

Kommen wir noch einmal zur Insolvenz und zum Verkauf des Unternehmen an Hanwha Korea. Hier haben Sie als Aktionär ein Rückkaufangebot für Ihre Aktien bekommen und Sie werden sich damals wahrscheinlich geärgert haben. Dieser Geschäftsvorfall ist aber nicht außergewöhnlich, sondern gerade bei neuen Unternehmen in besonderen

Branchen möglich. Sie haben zwar jetzt in gewisser Weise eine leere Aktien-Hülle, aber die Zukunft des Unternehmen wird sich langfristig gut für Sie und Ihre Aktien entwickeln. Sie als Aktionär haben diese gewissen Totalverlust miterlebt und wenn Sie Ihre Aktien behalten haben, dann werden Sie bestimmt irgendwann auch wieder Gewinne einfahren.

Das Unternehmen Solarone ist jetzt an die Stelle von Q-Cells getreten

Die Prognosen für die neue Q-Cells Aktie nach der Insolvenz und den anderen geschäftlichen Ereignissen sehen für Sie gut aus als Aktionär. Wie bei vergleichbar ähnlichen Unternehmen der Solarbranche zeigt sich langfristig wieder Besserung und Sie sollten die Aktie ruhig behalten.

Um es damit auf den Punkt zu bringen. Solarzellen werden die Zukunft der Energie Herstellung bilden und Sie müssen nur über die nötige Geduld verfügen, damit Sie diese Kursschwankungen überstehen und auch mit dabei sind, wenn die Talsohle dieser Aktien durchschritten ist.

Was langfristig mit dieser Aktie passiert, zeigt sich theoretisch sehr positiv und auch lukrativ für Ihre Aktien die Sie besitzen. Damit ist die Frage -„Was passiert mit q-cells Aktien“ beantwortet.

Aktien Anfänger? Hier finden Sie hilfreiche Tipps für den Einstieg

Von Mittwoch, März 15, 2017 0 No tags Permalink

Klassische Anlageformen wie Tagesgeld, Festgeld oder ein Bausparer bieten in der derzeitgen Niedrigzinsphase kaum noch eine gute Rendite. Teilweise muss sogar damit gerechnet werden, dass durch die Inflation hier reeales Geld verloren wird. Andere Anlageformen wie z.B. die Investition in Wertpapiere können Ihnen eine deutlich höhere Rendite bescheren.

Spielen Sie daher mit dem Gedanken in Aktien zu investieren, haben bereits welche gekauft oder gelten noch als Aktien Anfänger? Fall Sie einer dieser Fragen mit „ja“ beantworten können haben wir einige Tipps für Sie, damit auch Sie mit Erfolg an der Börse agieren können.

1. Häufiges Umschichten & Gebühren

Beachten Sie bei Ihrer gewünschten Rendite alle Gebühren. Eröffnen Sie daher ein Depot bei einer Direktbank, so sparen Sie die Kosten für das Depotkonto. Die Orderkosten für jeden Aktienkauf oder Aktienverkauf sind ebenfalls meistens deutlich günstiger.

Gerade bei kleinen Anlagebeträgen und vielen Umschichtungen können die Gebühren schnell Ihre Rendite zu nicht machen. Machen Sie keinen Anfänger Fehler und suchen Sie sich eine günstige Direktbank wie z.B. unserem Aktiendepot-Vergleich.

2. Informieren Sie sich!

Bevor Sie in Aktien eines Unternehmens investieren sollten Sie sich gut über die Firma informieren.

Es empfiehlt sich ebenfalls Konkurrenten bzw. den gleichen Sektor im Blick zu haben. Lesen Sie Firmenportrait, Berichte, Kennzahlen, Analysen und Beurteilungen von Analysten, sowie aktuelle Nachrichten. Achten Sie ebenfalls auf ein gutes KGV-Verhältnis. Hier wird der Kurs der Aktie in Relation zu dem Vergleichszeitraum erwarteten Gewinn je Aktie gesetzt.

Allein das KGV-Verhältnis ist aber kein Garant, dass ein Wertpapier steigt, sondern eher als Bewertungskennzahl zu sehen. Wenn es als Aktien Anfänger um Nachrichten geht, empfehle ich Ihnen die Möglichkeit von Google Alerts. Erstellen Sie sich Alerts zu verschiedenen Keywords und lassen Sie sich per E-Mail informieren, sobald in der Presse Neuigkeiten zu diesem Suchbegriff auftreten. Somit sind Sie immer relativ schnell und umfassend informiert.

3. Verzichten Sie auf Hebelprodukte oder Optionsscheine

Als Aktien Anfänger verzichten Sie bitte auf hochriskante Optionsscheine oder Hebelprodukte.

Bei jeder Aktienposition sollte man wissen, wie sich diese im Falle von Kursverlusten verhält und gerade dort ist ein Verlust von 100% des Anlagebetrags sehr schnell möglich, denn der Hebel wirkt aber auch in die umgekehrte Richtung, sodass sich diese Papiere in der Regel wirklich nur für risikobereite und erfahrene Anleger eignen.

4. Limitieren Sie Ihre Aufträge z.B. mit einem Stop-Loss Limit!

Sollten Sie den Verlauf Ihrer Aktien nicht ständig im Blick behalten können, kann es hilfreich sein, ein Stop-Loss Limit zu setzen. Wird der gesetzte Börsenwert unterschritten, löst dieser einen „Bestens­-Auftrag“ für die entsprechende Position aus.

5. Vorsicht bei Beratungen gerade bei Aktien Anfänger!

Aktien Anfänger nehmen sich oft fremde Hilfe. Todsichere Börsentipps gibt es aber nicht. Vorsicht ist daher vor allem bei angeblich sicheren Aktientipps geboten, besonders wenn sie per E-Mail oder Telefon beworben werden. Niemand kann die Zukunft vorhersehen.

Informieren Sie sich daher genau und überlegen Sie sich, ob z.b. ein Bankberater Ihnen nicht nur ein bestimmtes Produkt empfiehlt, weil er hier die beste Provision erhält.

6. Gewinne mitnehmen

Nur realisierte Gewinne sind echte Gewinne. Auf dem damaligen Höhepunkt am neuen Markt war Deutschland ein Land voller Millionäre – leider aber nur auf dem Papier. Viele haben die Gewinne aber nicht realisiert und die Blase platzte kurze Zeit später. Nehmen Sie daher auch mal den ein oder anderen Gewinn mit und verkaufen einen Teil der Aktien.

Dies heißt aber nicht, dass Sie ständig Aktien wechseln sollten. Wie schon oben genannt werden bei jedem Kauf oder Verkauf vonn Wertpapieren Gebühren fällig, die gerade bei kleinen Anlagen stark an der Rendite nagen.

7. Abgeltungssteuer berücksichtigen

Seit der Einführung der Abgeltungsteuer am 1.1.2009 wird der aktuelle Sparer-Freibetrag von 750 Euro mit der Werbungskostenpauschale von 51 Euro zum neuen Sparer-Pauschbetrag von 801 Euro zusammengefasst. Jeder kann bis zu diesem Freibetrag pro Jahr Zinsen, Dividenden und auch Gewinne aus Kapitalerträgen steuerfrei einnehmen.

Für alle weiteren Kapitaleinkünfte gilt ein einheitlicher Steuersatz von 25 Prozent zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer. Dies schmälert natürlich Ihren tatsächlichen Gewinn.

8. Denken und handeln Sie langfristig!

Gerade Anfänger wollen oft schnelles Geld verdienen. Das ist zwar möglich, doch die Chance des Erfolgs würde ich als Aktien Anfänger als gering einschätzen. Denken und handeln Sie langfristig. Lassen Sie sich nicht von Kursschwankungen beeinflussen. Aktienunternehmen die eine Dividende ausschütten, bringen bereits auch oft eine gute Rendite, ohne das der Kurs extrem steigen muss.

9. Aktiendepot breit streuen

Versuchen Sie Ihr Aktiendepot breit zu streuen. Setzen Sie nicht alles auf eine Kante. Ich empfehle Ihnen, Unternehmen verschiedener Sektoren zu kaufen um eine möglichst breite Streuung zu erhalten. Somit können starke Kursverluste einzelner Werte ausgeglichen werden.